© Text und Fotos von Cara Litissa 2014
Cara’s Steiermark

Wilde Wasser und Eisen

Die Tauern

Fährt man vom oberen Ennstal nach Süden, muß man die Tauern queren, einen mächtigen, wenn auch nicht übermäßig hohen Teil der östlichen Zentralalpen. Im Herzen dieses Gebirges liegen die Sölktäler, ein Naturpark, allen Gewalten des Wetters und der Berge ausgesetzt und der Sölkpaß ist der erste, der im Winter gesperrt werden muß. Der bequemste Weg führt durch das Palten- und Liesingtal über den Schoberpaß. Ein nettes kleines Schigebiet bietet da eine Menge Winterfreude. Wie überall in der Steiermark kann man auch hier gut und preiswert übernachten und essen.

Das Mariazeller Land

Folgt man dem Lauf der Enns durch das Gesäuse und verläßt bei Palfau das Tal der Enns, um an der Nordseite des mächtigen Hochschwabmassivs entlang der wilden Salza durch eine wildromantische Klamm nach Osten zu fahren, gelangt man zu guter Letzt in das Mariazeller Land. Die Kirche von Mariazell hat sich durch den Einfluß der kaiserlichen Familie Habsburg zu einem der wichtigsten Wallfahrtsorte Mitteleuropas entwickelt. Noch immer fährt die berühmte Straßenbahn von Mariazell zum Erlaufsee als Museumsbahn. Der Weg lohnt sich absolut!

Die Steirische Eisenstraße

Die dritte, mittlere Route südwärts führt an Eisenerz und dem Erzberg vorbei über den Präbichl in das obere Murtal. Der “Steirische Brotlaib” ist noch in Betrieb und dem Besucher werden “Haulifahrten” angeboten, ein Abenteuer für große und kleine Leute. Verborgen und ein bißchen abseits der Hauptstraße liegt zwischen hohen Felsmauern der Leopoldsteiner See. Wer es romantisch liebt, kann dort seine Seele verwöhnen.

A Mountain of Iron