Die Weststeiermark

Die Steiermark wird im Westen gegen ihr Nachbarland Kärnten durch ein Mittelgebirge abgeriegelt, das man bei uns die Alm nennt. Es wird in viele kleinere Abschnitte unterteilt und erstreckt sich von der Gleinalm zur Remschniggalm im Süden. Gegen Süden und Osten ist die Steiermark offen, was im Laufe der Geschichte kaum jemals angenehme Überraschungen bescherte.

Im Norden

Am Fuße der Pack, des Hauptpasses nach Kärnten, liegt die Bezirkshauptstadt Voitsberg, die überragt wird von zwei Hügeln, auf dem einen die Burgruine Obervoitsberg, auf dem anderen das Schloss Greißenegg, in Privatbesitz. Die Stadt selbst ist nett, aber nicht weiter bemerkenswert - war früher Zentrum des Braunkohleabbaues und der Glasindustrie.  Besondere Bedeutung hat der Ort durch das nahegelegene Lipizzanergestüt Piber, der Heimat der berühmten Weißen Pferde Österreichs. Die Umgebung von Voitsberg ist sehr hügelig und äußerst reizvoll.

Im Süden

Zwei Bezirke teilen sich den Süden der Weststeiermark: Deutschlandsberg und Leibnitz. Wunderschöne Ortschaften und eine liebliche Landschaft prägen die Gegend unter der Alm, weiter nach Westen öffnet sich das riesige Leibnitzer Becken bis hinunter an die Slowenische Grenze. Die Gegend birgt etliche hübsche Orte mit wunderschönen alten Zentren, aber berühmt ist die liebliche Weingegend, die von Journalisten den Beinamen “Steirische Toscana” verliehen bekam. Das hören die Einheimischen allerdings nicht gern. Schließlich ist es ganz und gar steirisch!